Air, iPhone, iMac – das mächtige Dreigestirn

Das perfekte Apple Setup

Mobil, mobiler und leistungsstark, die Kombination von iPhone, Air und iMac biet
Mobil, mobiler und leistungsstark, die Kombination von iPhone, Air und iMac bietet digitales Arbeiten in jeder Situation.

Ich bin seit Jahren ein zufriedener Mac-User. Doch zum ersten Mal seit meinem ersten farbigen iMac bin ich mit einem aktuellen Setup wirklich wunschlos glücklich. Die Kombination von iMac, Macbook Air 11” und iPhone 4 – in Verbindung mit MobileMe – ermöglicht Arbeiten aus einem Guss, egal wo ich gerade bin.

 
  • «Wunschlos glücklich… bis auf die Akkulaufzeit»
MobileMe synchronisiert Adressen, Passwörter und Mail-Accounts, während die iDis
MobileMe synchronisiert Adressen, Passwörter und Mail-Accounts, während die iDisk alle wichtigen Daten auf allen Geräten zur Ver

Lange hat mich das Grösse-Leistungs-Verhältnis meiner mobilen Apple-Notebooks nicht ganz überzeugt. Die MacBooks waren zu wenig leistungsstark, um einen schnellen Desktop-Rechner zu ersetzen. Auch waren sie dann trotzdem zu schwer und sperrig, um sie wirklich auch immer dabeizuhaben (wollen). Eine erste Erleichterung brachte das iPhone, respektive der iPod Touch. Nun war das Apple Feeling auch mobil zu haben: Mails, RSS-Abonnemente, Surfen…, das ging damals wie heute wunderbar.

Netbook Befreiung

Allerdings ist das iPhone natürlich zu klein, um etwa Dokumente, Tabellen oder CMS zu bearbeiten. Aus diesem Grund habe ich mich vor rund zwei Jahren kurz und unglücklich in die Netbook-Welt begeben (HP 2133, und Acer Aspire). Aber selbst das HP Notebook, dass unter all den hässlichen Netbooks noch den schicksten Eindruck machte wurde mit dem optionalen und abstehenden 6-Zellen Akku ebenfalls zur hässlichen Ente, von den unbrauchbaren Linux-Distributionen auf den erwähnten Netbooks ganz zu Schweigen…

iPad als Zwischenlösung

Abhilfe sollte das iPad schaffen. Endlich was kleines für unterwegs von Apple, der Netbook-Ersatz für die Apple-User. Das iPad mag mich eigentlich immer noch zu begeistern. Aber die Umwege und Basteleien, um das iPad in ein Arbeitsgerät «zu verwandeln» (Office-Apps, um an die Google Dokumente zu kommen z.B.) waren doch zu gross – und mit der virtuellen Tastatur konnte ich nie flüssig, ohne viele Tippfehler, schreiben. Zwar half die externe Bluetooth Tastatur weiter und war selbst im Zug eine vernünftige Ergänzung. Allerdings habe ich eigentlich kein iPad gekauft, um dann doch wieder ein zusätzliches Gerät in Form einer Tastatur immer mitzunehmen.

MacBook Air war der fehlende Baustein

Jetzt, mit dem MacBook Air, schliesst sich endlich der Kreis. Ich kann hier jetzt auch glücklich sagen, dass ich diesen Text mit dem Air geschrieben habe, in Anlehnung an all die iPad-Tests, die mit «diesen Blogeintrag habe ich mit dem iPad verfasst» endeten. Aber schliesslich ist das Air ein fast vollwertiges Macbook, mit einer normal grossen Tastatur, auf der man richtig schreiben kann. Tippen wird mit dem Air wieder zur Selbstverständlichkeit. Die Konsumationsmöglichkeiten des iPads (bis auf Filme schauen) gehen mit dem iPhone fast genau so gut, und im Unterschied zum iPad kann man mit dem Air auch wirklich arbeiten. Das iPhone springt hier auch noch als Modem ein, und ersetzt so den leider immer noch fehlenden SIM-Karten Slot im Air. Und zu Hause, am iMac, werden die Prozessor-intensiven Sachen erledigt. Dabei macht es durchaus Spass, auch einmal einen Text auf dem grossen Display zu schreiben.

MobileMe ist mein unverzichtbares Bindeglied

Der Clou aber, der alles komfortabel zusammenhält, ist der MobileMe Account. Neben dem Synchronisieren von Adressen oder Lesezeichen auf allen Geräten ist vor allem die iDisk interessant. Alle Dokumente, aber auch die wichtigen Fotos oder sonstige Medien-Dateien finden auf der 20GB grossen iDisk Platz. Und im Gegensatz zu kostenlosen Diensten wie Dropbox oder Wuala fügt sich die iDisk wie natürlich in das ganze System ein. Ich speichere Daten direkt auf die iDisk, die auch ohne Internet-Verbindung funktioniert. Und vor allem sind alle Daten auch auf dem iPhone abrufbar, und falls nötig kann ich vom iPhone aus jede Datei freigeben und per Link jemandem zugänglich machen.

iPad 2 Blendgranate

Bis ich mich vom iPad 2 vielleicht wieder anstecken lasse – das beschriebene Setup ist im Moment für mich das perfekte Apple-Dreigestirn und hinterlässt mich arbeitsam ;) und wunschlos… Bis auf die Akku-Laufzeit des Air’s. Von der Akku-Front gibt's an dieser Stelle bald mehr zu lesen.