Wie peinlich, wenn sich Fehler in die Bewerbungsunterlagen einschleichen. Aber noch peinlicher ist es, wenn Stellenanzeigen fehlerhaft sind – vor allem dann, wenn sie eigentlich eine stilsichere und fehlerfreie Schreibe fordern. Und das unter anderem in der auflagenstarken gedruckten Ausgabe von 20 Minuten.
Nötig hat es NewsNetz durchaus, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen (wobei NewsNetz-Bashing öde ist). Aber leider ist es eine Tatsache, dass Artikel mit Fehlern zu einem festen Bestandteil vieler Online-Medien geworden sind. Wie schnell sich Fehler einschleichen und beim (schnellen) Durchlesen nicht gefunden werden, weiss ich aus meinen eigenen Blogbeiträgen. Und zugegeben, die hier monierten Fehler mögen «pingelig» anmuten. Aber fehlerhafte Artikel von «Qualitäts-Medien» im Internet wirken schnell unseriös. Und Fehler in einer Stellenausschreibung – noch dazu in einem Konzern mit entsprechenden Korrekturabteilungen – erst recht.